Picklisten & Prioritäten – automatisch nach Plan

Steuere, welche Bestellungen wann kommissioniert und versendet werden: nach Uhrzeit und Wochentag, nach Shop oder Marktplatz, nach Versanddienstleister und nach Auftragsart – inklusive Multi-Versand für gleichartige Aufträge. In beeUnity heißen diese Regelwerke Versandstrategien; sie wirken auf Picklisten, Packstationen und den Ablauf bis zum Label.

Ein Wort, viel dahinter

Viele Teams suchen nicht nach dem Begriff „Versandstrategien“, sondern nach Lösungen für echte Probleme: Montagmorgen zuerst Marktplätze abarbeiten, am Nachmittag einen anderen Carrier bevorzugen, Einzeiler schnell raushauen oder gleiche Bestellungen hintereinander packen. Genau das bündeln die Versandstrategien in beeUnity: ein oder mehrere benannte Profile mit Regeln, Grenzen und optional einem Wochenzeitplan.

Billbee bleibt die Quelle für Shops, Marktplätze und Versandprodukte; beeUnity entscheidet operativ, welche offenen Aufträge in welcher Reihenfolge und mit welchen Grenzen in Pick und Pack laufen.

Illustration: Versandstrategien und benannte Profile

Zeitsteuerung: Strategie nach Wochentag und Uhrzeit

Du kannst zwischen einem festen Profil („immer dieselbe Strategie“) und einem Zeitplan wählen. Der Plan arbeitet mit einem halbstündigen Raster pro Tag – ideal für realistische Schichten und Peaks: etwa nach einem intensiven Wochenende morgens eine Strategie mit hoher Gewichtung für Marktplatz-Aufträge, später am Tag ein anderes Profil mit Fokus auf Shop-Bestellungen oder bestimmte Tags.

So entfällt viel manuelles Umsortieren in Listen; die aktive Strategie wird zur Laufzeit ermittelt und u. a. an der Packstation angezeigt.

Illustration: Wochenzeitplan und Umschaltung der Strategie

Regeln: Tags, Kanäle, Carrier, Auftragslogik

Strategien bestehen aus gewichteten Regeln. Typische Bausteine (je nach Konfiguration):

  • Tags aus Billbee – z. B. Eilt, Prime, manuelle Prüfung herunterstufen oder bevorzugen.
  • Shop / Marktplatz – gezielte Priorität für einzelne Kanäle (über Shop-Zuordnung in Billbee).
  • Versanddienstleister (Carrier) – Priorität abhängig vom vorgesehenen Carrier der Bestellung (Pflege der Carrier weiter in Billbee).
  • Logik-Regeln – u. a. Single-Item (genau eine Position), identische Aufträge (gleiches Warenkorb-Muster, für Bündelung und Flow am Packtisch), komplexe oder mengenstarke Aufträge, altersbasierte Reihenfolge und mehr.

Regeln sind kombinierbar und über Gewichtungen sortierbar – damit trifft die Pickliste nicht eine einzige Faustregel, sondern dein abgestimmtes Profil.

Illustration: gewichtete Regeln, Tags und Kanäle

Multi-Versand: gleichartige Aufträge, weniger Kontextwechsel

Wenn viele gleich aufgebaute Einzeiler oder identische Warenkörbe anstehen, lohnt sich ein durchgängiger Ablauf: picken, packen und Etiketten in einem Rutsch. beeUnity unterstützt dazu den Multi-Versand an der Packstation – inklusive gebündelter Label-Anstoßung über die Warteschlange, damit nicht jede Sendung einzeln „geklickt“ werden muss.

Die genaue Verfügbarkeit hängt von Tarif und Konfiguration ab; technische Details und Grenzen siehst du in der App.

Illustration: Multi-Versand mit gebündelten Etiketten

Feste und mobile Packstationen – je Station eine Strategie

Du richtest feste Packplätze (z. B. mit Drucker und PC) und mobile Stationen (Tablet oder Smartphone für Picking und Packen unterwegs) ein. Jeder aktiven Station lässt sich eine eigene Versandstrategie zuweisen – etwa wenn ein mobiles Team andere Prioritäten fahren soll als die Hauptlinie am Packtisch. Optional kann eine Station mobile Picklisten bereitstellen, damit unterwegs kommissioniert und später konsistent weitergemacht wird.

Illustration: feste und mobile Packstation mit eigener Strategie

Grenzen, Ausschlüsse und Artikel-Scope

Pro Strategie legst du fest, wie viele Bestellungen maximal auf eine Pickliste dürfen und optional, wie viele Artikelpositionen (Summe der Mengen) insgesamt – damit große Wellen nicht unkontrolliert in eine Liste laufen. Ausschlussregeln filtern problematische Aufträge vor der Sortierung heraus (z. B. unvollständige Adressen, fehlende EAN/SKU, bestimmte Tags). Über einen Artikel-Scope kannst du Strategien auf definierte SKU-, Kategorie- oder Artikelkreise eingrenzen.

Illustration: Grenzen, Filter und Artikel-Scope

Performance im Alltag

Listen, Queue-Status und Schnittstellen werden in beeUnity fortlaufend darauf ausgelegt, dass du im Lager weniger wartest und direktes Feedback beim Versandabschluss bekommst – passend zu einer Oberfläche, die für Touch, Scan und hohe Frequenz gebaut ist.

Illustration: schnelle Listen und Warteschlange im Versand

Häufige Fragen

Damit sind konfigurierbare Regelwerke gemeint, die steuern, welche offenen Bestellungen in welcher Reihenfolge auf Picklisten landen und wie viele Aufträge bzw. Artikel pro Liste maximal zusammengefasst werden. Zusätzlich kann pro Wochentag und Uhrzeit automatisch zwischen Strategien gewechselt werden. Carrier und Versandprodukte kommen weiterhin aus Billbee.

Ja. Du kannst einen wöchentlichen Zeitplan mit Umschaltpunkten pflegen (Raster in halbstündigen Schritten). Typisches Beispiel: montags früh eine Strategie mit Fokus auf Express und SLA, nach einem starken Wochenende eine andere Strategie, die Marktplatz-Aufträge nach vorn holt – ohne dass das Team morgens manuell sortieren muss.

Single-Item meint Bestellungen mit genau einer Position – oft schnell zu picken und zu packen. „Identische Aufträge“ sind Bestellungen mit gleichem Warenkorb-Muster; sie lassen sich bündeln, um am Packtisch effizient hintereinander zu arbeiten. Im Multi-Versand können passende Gruppen anschließend mit gebündelter Label-Erstellung abgeschlossen werden.

Du kannst feste Packplätze und mobile Stationen (Tablet oder Smartphone) anlegen und jeder aktiven Station eine eigene Versandstrategie zuordnen. Optional unterstützt eine Station mobile Picklisten – sinnvoll, wenn unterwegs gepickt und später an einem festen Platz gepackt wird.

Paketdienstleister und Versandprodukte konfigurierst du in Billbee. beeUnity nutzt die Auftrags- und Versanddaten daraus und setzt Priorisierung, Pick, Pack und Label-Flows im eigenen Lager um.

Neben klarer Priorisierung kommen Scan- und Touch-Workflows an der Packstation sowie Ausschlussregeln (z. B. fehlende Stammdaten oder bestimmte Tags) zum Einsatz, bevor Aufträge in automatische Pickläufe rutschen. So bleiben Sonderfälle sichtbar statt „mitgeschleppt“ zu werden.

Warum Teams auf beeUnity setzen

Schnelle Ladezeiten, durchdachte Oberflächen und eine Architektur, die mit deinem Billbee-Konto zusammenspielt – ohne dass du Fulfillment und Lager in getrennte Welten splitten musst.

Performance im Alltag

Die Plattform wird laufend darauf optimiert, dass Listen, Packmonitor und Schnittstellen zügig reagieren – weniger Warten an der Packstation, mehr Durchsatz.

Intuitives, modernes UI

Touch-first-Packstation, klare Leerzustände und ein einheitliches Erscheinungsbild – damit Einsteiger:innen schnell produktiv werden und Profis im Flow bleiben.

Billbee als Datenhub

Kanäle und Stammdaten bleiben in Billbee; beeUnity übernimmt Lager, Pick & Pack und Versandlogik. Schnittstellen-Übersicht

Scan & Ship im Feature Store

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