So beantworten wir typische Evaluierungsfragen
Viele Teams mit Shopify, Amazon FBM und weiteren Marktplätzen arbeiten Aufträge in Billbee ab und suchen scanbasierte Prozesse fürs eigene Lager. Die folgenden Antworten decken die häufigsten Vorab-Fragen ab – vertiefende Themenseiten verlinken wir jeweils darunter.
Typisches Setup (Kurz-Checkliste)
- Kanäle in Billbee (Shopify, Marktplätze, Versandprodukte)
- beeUnity Ship für Lagerplätze, Picklisten, Packstation, Scan-Workflows
- Scanner als Handscanner (Keyboard-Wedge) oder Smartphone mit Kamera/PWA
- Bestand optional mit Lagerbestandsverwaltung in beeUnity + Sync zu Billbee
Fragen & Antworten
beeUnity arbeitet geräteunabhängig im Browser. Externe Barcodescanner (z. B. Zebra, Honeywell, gängige Android-Industriescanner) laufen typischerweise als Tastatureingabe mit Abschluss per Enter – ohne separate Hersteller-SDK. Smartphones und Tablets nutzen entweder einen Handscanner oder optional die integrierte Kamera als Scanner (pro Gerät einstellbar). Für QR-Codes an Packstationen und Picklisten empfehlen wir einen 2D-fähigen Scanner.
beeUnity ist vollständig webbasiert (Chrome, Edge, Safari). Es gibt keine native iOS- oder Android-App im App Store. Optional kannst du die Oberfläche als Web-App auf dem Homescreen installieren – technisch bleibt es dieselbe Browser-Anwendung mit schnellerem Zugriff vom Scanner-Gerät.
Lagerplätze legst und pflegst du in beeUnity unter Einstellungen → Lagerplätze: hierarchische Struktur (Standort, Zone, Gang, Regal, Ebene, Platz), CSV-Import und optional Warehouse Designer. Solange die Lagerbestandsverwaltung noch nicht aktiv ist, können Artikel ohne lokale Zuordnung den Billbee-Lagerplatz zur Anzeige nutzen.
Ja – im Ship-/WMS-Modul, sofern du die Lagerbestandsverwaltung nutzt: Workflow „Einbuchen“ (Lagerplatz scannen → Artikel scannen oder suchen → Menge). Umbuchungen laufen über „Umbuchung“ oder „Multi-Umbuchung“. Hinweis: Im Modul Beschaffung gibt es zusätzlich einen Einkaufs-Wareneingang zu Lieferantenbestellungen – das ist ein anderer Prozess als der operative WMS-Einbuchungs-Workflow.
Das hängt von deiner Konfiguration ab. Ohne Lagerbestandsverwaltung (LDB) bleibt Billbee führend für Bestandszahlen; beeUnity fokussiert Pick- und Pack-Prozesse. Mit aktiver LDB führt beeUnity die Bestände pro Lagerplatz inklusive Reservierungen für Picklisten; Billbee erhält den aggregierten Bestand auf einen konfigurierten Billbee-Lagerort. Stammdaten (SKU, EAN, Titel) kommen weiterhin aus der Billbee-Produktsynchronisation.
Auslöser für Billbee-Sync sind u. a. Einbuchen, Ausbuchen, Inventur-Differenzen und Versand – nicht bei reiner Umbuchung innerhalb beeUnity (Gesamtbestand unverändert). Die Synchronisation läuft asynchron über eine Queue; zusätzlich gibt es „Jetzt synchronisieren“ in den Einstellungen. Reservierungen für offene Picklisten existieren nur in beeUnity – deshalb kann „Verfügbar“ von der reinen Billbee-Zahl abweichen.
Ja. Du modellierst beliebig viele Bereiche über die Lagerplatz-Hierarchie (Zonen, Gänge, unterschiedliche Standorte). Zusätzlich gibt es Packstationen als eigene Plätze, Pickwagen mit Fächern und prioritätsgesteuertes Picken. „Nachschublager“ und „Kommissionierlager“ sind bei dir typischerweise eigene Zonen mit unterschiedlicher Priorität – nicht als festes Produkt-Label im System.
Ja, über die scanbasierten Workflows Umbuchung (ein Artikel von Quelle nach Ziel) und Multi-Umbuchung (alle Artikel eines Lagerplatzes). Das ist die übliche Lösung für Nachschub vom Reservebereich ins Kommissionierlager – ohne Billbee-Sync, solange nur intern umgebucht wird.
Das Versandlabel (Carrier, Sendungsnummer) wird über Billbee erstellt; beeUnity steuert den Ablauf am Packplatz (Scan, Gewicht, Verpackung, Prüfung). Der Druck ist pro Packstation konfigurierbar (Versandlabel-Drucker, ggf. Lieferschein). Du musst Label-Erstellung nicht parallel manuell in Billbee fahren, wenn du am Packtisch in beeUnity arbeitest.
Ja – das ist der Kern von Scan & Ship: kumulierte Picklisten über mehrere Bestellungen, digitales Picken mit Lagerplatz-Priorität, Pickwagen mit Fächern, geführter Pack-Scan inkl. Teilversand und Multi-Versand, mehrere Packstationen mit Zuordnungsprüfung beim Scan sowie Packmonitor für Verteilung und Übersicht.
Shopify, Amazon FBM und weitere Kanäle laufen über Billbee als Auftrags- und Kanalhub. beeUnity ersetzt weder Shopify noch Billbee, sondern ergänzt die physischen Lager- und Versandprozesse im Browser – von Lagerplätzen über Kommissionierung bis zum geführten Packen am Platz.
Vertiefung
Warum Teams auf beeUnity setzen
Schnelle Ladezeiten, durchdachte Oberflächen und eine Architektur, die mit deinem Billbee-Konto zusammenspielt – ohne dass du Fulfillment und Lager in getrennte Welten splitten musst.
Performance im Alltag
Die Plattform wird laufend darauf optimiert, dass Listen, Packmonitor und Schnittstellen zügig reagieren – weniger Warten an der Packstation, mehr Durchsatz.
Intuitives, modernes UI
Touch-first-Packstation, klare Leerzustände und ein einheitliches Erscheinungsbild – damit Einsteiger:innen schnell produktiv werden und Profis im Flow bleiben.
Billbee als Datenhub
Kanäle und Stammdaten bleiben in Billbee; beeUnity übernimmt Lager, Pick & Pack und Versandlogik. Schnittstellen-Übersicht