Die KI-Einkaufsanalyse im Beschaffungsmodul liefert dir Empfehlungen zu Bestellpunkten, Überbestand und Lieferantenabdeckung. Du findest sie unter Beschaffung im Bereich Analysen.
Was wird ausgewertet?
Die Auswertung läuft auf dem beeUnity-Server und bezieht sich nur auf deinen Mandanten. Genutzt werden aggregierte Kennzahlen (z. B. Anzahl kritischer Bestände, offene Bestellwerte, Überbestandskapital). Vollständige Datensätze und Kund:innenstammdaten verlassen den Server nicht.
Wohin werden Daten übertragen?
Zur Formulierung der Empfehlungen nutzt beeUnity die OpenAI-API. An OpenAI übermittelt werden:
- aggregierte Kennzahlen deines Lagers und Einkaufs,
- anonymisierte Beispiellisten ohne Artikelbezeichnungen und ohne SKUs (z. B. „Artikel 1“ mit Bestand und Verkaufszahlen),
- keine Personennamen, Adressen, E-Mails oder Telefonnummern,
- kein Firmenname und keine Lieferantenkontakte.
Ist kein OpenAI-API-Schlüssel konfiguriert, bleiben die Empfehlungen rein regelbasiert auf dem Server – dann wird nichts an OpenAI gesendet. OpenAI nutzt API-Daten standardmäßig nicht zum Training der Modelle. Organisatorisch ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) mit OpenAI vorgesehen.
Wie funktioniert die Anonymisierung?
Vor der Übertragung werden Produktnamen und SKUs entfernt und durch neutrale Platzhalter ersetzt. So bleiben Empfehlungen aussagekräftig (über Mengen und Trends), ohne Katalogtexte oder Identifikatoren an den KI-Anbieter zu senden.
Was wird gespeichert?
Zusammenfassung und Empfehlungen werden maximal einmal pro Tag in deinem beeUnity-Konto zwischengespeichert (procurement_ai_insights), damit du die Analyse nicht erneut starten musst. Diese Caches bleiben in der beeUnity-Datenbank und werden nicht an OpenAI zurückgespielt.
Bei Fragen wende dich an deine:n Administrator:in oder den beeUnity-Support.