Onlinehilfe · Versandlabels & Druck

beeUnity Print unter Linux installieren

Linux-Client (amd64/arm64/arm) herunterladen, mit CUPS und systemd einrichten und in beeUnity online sehen.

Lokaler Print-Client am Packplatz mit Etikettendrucker

Praxisbeispiel: Im Lager steht ein Linux-PC oder ein kleiner Druckserver ohne Bildschirm. Labels und Lieferscheine sollen automatisch auf den CUPS-Druckern landen – ohne Browser-Dialog und ohne Mac am Packplatz.

Voraussetzung: Das Modul beeUnity Print ist im Feature Store installiert. Überblick für alle Systeme: beeUnity Print einrichten.

Welches Installationspaket?

Unter EinstellungenPrint im Tab Client installieren gibt es drei Linux-Pakete. Neben den Downloads ist die Hilfe Linux nutzen verlinkt (alle Befehle inkl. PDF-Archiv).

  • linux-amd64 für klassische PCs und Server (Prozessor x86_64).
  • linux-arm64 für 64-Bit-ARM (z. B. Raspberry Pi 4/5 mit 64-Bit-System, ARM-Server).
  • linux-arm für 32-Bit-ARM (z. B. Raspberry Pi OS 32-Bit, armv7l / armv6l).

Im Terminal zeigt uname -m die Architektur: x86_64 → amd64, aarch64 → arm64, armv7l oder armv6l → arm.

Voraussetzungen

  • Linux mit systemd (übliche Distributionen wie Debian, Ubuntu, Fedora).
  • CUPS mit eingerichteten Druckern – die Befehle lpstat und lp müssen verfügbar sein.
  • Fehlt CUPS, z. B. unter Debian/Ubuntu: sudo apt install cups cups-client (Fedora: sudo dnf install cups).

Installieren

  1. Lade das passende tar.gz herunter und entpacke es im Terminal.
  2. Wechsle in den Ordner und starte ./install.sh. Das Programm landet unter ~/.local/bin/beeunity-print (alternativ mit Root: Zielordner über PREFIX setzen).
  3. Steht ~/.local/bin nicht im PATH, ergänze in ~/.bashrc oder ~/.zshrc den Eintrag export PATH="$HOME/.local/bin:$PATH" und öffne ein neues Terminal.
  4. Melde dich einmal an: beeunity-print login – zuerst den Kanal (live, beta), dann beeUnity-Zugangsdaten, Unternehmen, Client-Name und ob Drucke als PDF archiviert werden sollen. Das Passwort wird nicht gespeichert, nur ein Geräte-Schlüssel.
  5. Autostart: beeunity-print install-autostart. Damit entsteht ein systemd-User-Dienst, der sofort startet und nach der Anmeldung wieder hochkommt.
  6. Druckserver ohne dauerhafte grafische Sitzung: zusätzlich loginctl enable-linger $USER, sonst bleibt der Dienst nach dem Abmelden stehen.

Ohne Autostart startest du den Client im Vordergrund mit beeunity-print run.

In beeUnity prüfen

  1. Öffne EinstellungenPrint – der Client muss online sein, die CUPS-Drucker erscheinen unter Drucker.
  2. Testdruck aus dem Drucker-Dialog.
  3. An der Packstation den beeUnity-Print-Drucker als Label- bzw. Dokumentendrucker zuweisen.

Alltag, Befehlsliste und PDF-Archiv: Linux nutzen. Störungen: Probleme beheben.

Die Klickwege führen in die App (Login). Öffentliche Themenseiten bleiben auf beeunity.cloud.

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