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beeUnity Print unter Linux: Probleme beheben

Linux-Client offline, kein Etikett, CUPS-Fehler oder Befehl nicht gefunden – typische Ursachen und was du prüfst.

Praxisbeispiel: Am Packplatz kommt kein Etikett, beeUnity zeigt den Linux-Client offline, oder Jobs bleiben auf „Druckt…“ stehen. Hier die häufigsten Ursachen – Installation: Linux installieren, Alltag: Linux nutzen.

Befehl nicht gefunden

beeunity-print liegt nach der Standardinstallation in ~/.local/bin. Fehlt der Ordner im PATH, erscheint „command not found“. Ergänze export PATH="$HOME/.local/bin:$PATH" in der Shell-Konfiguration und öffne ein neues Terminal – oder rufe den vollen Pfad auf.

Client bleibt in beeUnity offline

  1. beeunity-print status – steht dort „pausiert“ oder getrennt, mit beeunity-print resume wieder verbinden.
  2. Läuft der systemd-Dienst? systemctl --user status beeunity-print.service. Neu starten: systemctl --user restart beeunity-print.service.
  3. Auf einem Server ohne Sitzung: loginctl enable-linger $USER, sonst endet der User-Dienst nach dem Logout.
  4. Erst beeunity-print login ausführen, bevor Autostart Sinn ergibt.

Nach dem Rechnerstart kein Druck

Ohne beeunity-print install-autostart startet nichts von allein. Mit Autostart, aber ohne Linger auf einem Headless-Gerät, fehlt nach dem Boot oft die User-Session – dann den Linger-Befehl nachholen und den Dienst neu starten.

Keine Drucker in beeUnity

  • CUPS installieren und Drucker lokal prüfen: lpstat -p und lpstat -o.
  • Debian/Ubuntu: sudo apt install cups cups-client.
  • Danach beeunity-print printers – die Geräte müssen in CUPS existieren, bevor beeUnity sie anzeigt.

Job schlägt fehl oder bleibt hängen

Ab Client 1.6.0 wartet beeUnity Print auf die CUPS-Bestätigung (ca. 90 Sekunden). Typische Meldungen im Druckjournal:

  • Drucker ausgeschaltet, deaktiviert oder Kabelbruch – CUPS nimmt oft trotzdem an, der Client meldet jetzt einen Fehler statt „Gedruckt“.
  • „Drucker hat den Auftrag nicht bestätigt“ – Job hängt in der Warteschlange (Papier, Deckel, Netzwerkdrucker unerreichbar).

Prüfe den Drucker physisch, dann Erneut drucken im Journal oder lokal beeunity-print reprint 1. Der Versandabschluss an der Packstation hängt nicht an dieser Bestätigung.

Logs ansehen

Ab Version 1.6.8 ist das Standard-Level info (nicht debug). Die ständigen Neuverbindungs-Meldungen stehen unter DEBUG und erscheinen dann nicht. Wenn du sie brauchst: beeunity-print log-level debug und systemctl --user restart beeunity-print.service. Zurück mit beeunity-print log-level info. Details: Linux nutzen (Abschnitt Logs).

  • Datei: ~/.beeunity-print/logs/client.log
  • Dienst: journalctl --user -u beeunity-print.service -e
  • In beeUnity: Client-Dialog unter PrintLogs anfordern (online, Version 1.6.0 oder neuer). Ältere Clients können das nicht – zuerst aktualisieren.

Falsches Linux-Paket

Ein amd64-Archiv startet nicht auf ARM und umgekehrt. uname -m muss zum Download passen (x86_64 → amd64, aarch64 → arm64). 32-Bit-ARM hat keinen Installer.

Update kommt nicht an / alte Version bleibt aktiv

Der Client muss online sein. Update startest du unter Print am Client – auch ohne gemeldeten Drucker. Bleibt z. B. 1.5.1 aktiv, obwohl 1.6 angeboten wurde:

  1. beeunity-print version und systemctl --user status beeunity-print.service – oft läuft noch eine zweite Kopie (entpackter Ordner statt ~/.local/bin).
  2. Aktuelles tar.gz herunterladen, ./install.sh, dann systemctl --user restart beeunity-print.service.
  3. Logs prüfen: ~/.beeunity-print/logs/client.log.

Veraltete Clients drucken weiter, warten aber nicht auf CUPS und liefern keine Logs an die Oberfläche.

Die Klickwege führen in die App (Login). Öffentliche Themenseiten bleiben auf beeunity.cloud.

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