Praxisbeispiel: Du willst Versandlabels, Beipackzettel, Lieferscheine und Produktetiketten ohne Browser-Druckdialog auf dem Drucker am Packplatz ausgeben – und bei Fehlern schnell erneut drucken.
1. Modul installieren
beeUnity Print ist ein eigenes Modul und gehört nicht zur Standardinstallation. Öffne den Feature Store (über die Einstellungen) und installiere dort beeUnity Print. Erst danach erscheinen die Menüpunkte Print und Druckjournal.
2. Client und Drucker einrichten
- Öffne Einstellungen › Print.
- Im Tab Client installieren lädst du den Client für dein System herunter (macOS Apple Silicon, Linux amd64/arm64/arm oder Windows) und folgst den Schritten auf der Seite. Bei den Downloads ist die Hilfe der jeweiligen Plattform verlinkt.
- macOS: Melde dich in der App an – Status online/offline im Menüleisten-Symbol. Alltag, PDF-Archiv und Menü: macOS nutzen.
- Linux: Der Client läuft als Dienst. Schritt für Schritt: Linux installieren, Befehle und Archiv: Linux nutzen, Störungen: Probleme beheben.
- Beim Einrichten kannst du Drucke als PDF archivieren und eine Löschfrist wählen.
- Unter Drucker erscheinen die gefundenen Geräte als Karten. Weise Format und Fächer zu; mit Testdruck prüfst du die Verbindung. Bei mehreren Clients filterst du die Karten nach Client.
- Im Tab Clients siehst du verbundene Rechner ebenfalls als Karten – mit Status, Version und Anzahl der Drucker. Über das Zahnrad verwaltest du den Client.
- An der Packstation wählst du den beeUnity-Print-Drucker als Druckweg. Stationen: Einstellungen › Stationen.
Veraltete Clients erkennst du in der Übersicht und kannst das Update anstoßen – auch wenn noch kein Drucker gemeldet ist. Beim erneuten Anmelden erscheint derselbe Rechner nicht doppelt.
3. Was Print ausgibt
Über beeUnity Print laufen unter anderem Versandlabels, Beipackzettel und Lieferscheine aus den Vorlagen deines Unternehmensprofils (auch Teillieferschein) sowie Produktetiketten – zum Beispiel beim Picken. Bei Sendungen mit Export- und Zollpapieren druckt beeUnity Print diese automatisch mit, wenn an der Packstation ein Exportdokument-Drucker gewählt ist – die Jobs erscheinen in Übersicht und Druckjournal als Zolldokument. Einrichtung: Exportdokument-Drucker an der Packstation. Vorlagen und Platzhalter: Unternehmensprofile und Beipackzettel an der Packstation.
4. Druckjournal, Reprint und Logs
- Ein Auftrag gilt erst als gedruckt, wenn der Drucker ihn fertig gemeldet hat. Details: Druckjournal: Fehler sehen und erneut drucken.
- Im Druckjournal siehst du nur deine eigenen Jobs und kannst erneut drucken. Alle Jobs des Unternehmens stehen im Tab Letzte Jobs unter Print, wenn du die Berechtigung dafür hast.
- Bei einem online Client forderst du in der Print-Übersicht Client-Logs an und kannst sie kopieren oder herunterladen (ohne dauerhafte Speicherung auf dem Server).
- In der Print-Übersicht siehst du, an welchen Packstationen ein Drucker als Label-, Dokumenten-, Beipackzettel- oder Exportdokument-Drucker hinterlegt ist – mit lesbaren Bezeichnungen in deiner Sprache.
Alternative über Billbee/Cloud-Druck: Drucker für die Packstation einrichten.